Ali Baba aus 1001 Nacht

Inszinierung: Veit Utz Bross 2007
Figuren: Veit Utz Bross
Bühnenbild: Sibylle Bross
Regie: Sibylle Bross
Spiel: Veit Utz Bross
Spieldauer: 80 Min

MOMENTAN NICHT IM PROGRAMM!

Spannende Erzählung aus Tausend und einer Nacht mit Figuren dargestellt.

Veit Utz Bross erzählt in der alten orientalischen Erzählerstil, selbst als Orientale gekleidet unter einem Baldachin die Geschichte von Ali Baba und den vierzig Räubern.

Es werden eine Kinder-und Erwachsenen Version gespielt.

 

Wird im Moment nicht gespielt.



Besine Stäuble lässt bitten: Auf die Bühne!

Inszinierung: Veit Utz Bross

Figuren: Fritz Herbert Bross, Veit Utz Bross
Kostüme und Bühnenbild: Margareta Bross, Sibylle Bross

Audience: Erwachsene
Spieldauer: 90 Min

Ein offen gespieltes Marionettenprogramm, das in verschiedenen Szenen durch die Skala menschlichen Ausdrucks wie Lachen und Freude, Melancholie, Naivität und Eitelkeit führt. Das Programm pendelt zwischen Tanz und Pantomime, Scherz und tieferer Bedeutung und zeigt die unnachahmliche Grazie der Marionette und die Faszination der bewegten Figur.

Es treten u.a. auf: Clown Grock, Der Pianist, Theobald und Theobäldchen, Pierrot und Ballerina, Das Wunderkind, Besine Stäuble, eine schwäbische Putzfrau und Höhepunkt des Abends.

Dem Puppenspieler Veit Utz Bross gelingt ein kleines Wunder, eine Synthese aus Erfindungsgeist, zeitnahen Inhalten und artistischem Können. Seine Puppenführung besticht durch Gestik und Symbolik.

Er demonstriert überzeugend, welche Darstellungsmöglichkeiten die alte Kunst des Puppenspiels bietet.




Die schöne Lau

Inszenierung: Veit Utz Bross 2004
Figuren:
Veit Utz Bross
Bühne:
Sibylle Bross
Audience:
Erwachsene
Spieldauer:
75 Min

»Einerseits Urschwabe, andererseits Künstler und Puppen-Paradiesvogel scheint Bross im Märchen beiden Seiten nahe zu stehen: der Partei der »argen Lau im Topf, mal böse, bald auch gut«, ein Geisteswesen, das seinem Gatten, dem argen Nix, nur tote Kinder gebar, weil es immer so traurig ist, und das im Verlauf des Märchens von den Menschen das Lachen lernt; und dem Lager des Blaubeurer Bürger- und Bauernvolkes, etwa der drallen Wirtin, dem »frohen Biederweib, christlich, leutselig, gütig«. Herrlich, wie Bross vom Ton des Erzählers und der Hochsprache flugs in den derberen Jargon des Urschwaben verfällt, so wie er ja auch von jetzt auf nachher von Erzähler auf Puppenspieler umschaltet oder, zwischen den Akten, auf Bühnenbauer….

Ein Spiel, das nichts wäre ohne das erneut sehenswerte Bühnenbild von Bross’ Gattin Sibylle. Bis in Details erweckt sie den Blautopf und die beiden Welten um ihn herum zum Leben: die Wohnung der Wasserfrau auf dem Grund des Sees, in ein geheimnisvolles Blau getaucht wie hinter Schleiern, und die des Blaubeurer Menschenvolkes. Darin tummeln sich Bross’ Puppen, die zu Figuren, zu Typen werden: der dicke Abt, mit dem weit ausladenden Steiß, der freche Xaver, Sohn der Wirtin und Koch im Kloster, die schöne Lau mit ihren langen, schwarzen Haaren, die als Einzige im Spiel auch Nacktheit nicht scheut... Mörike hätte alle diese Typen wohl wiedererkannt«.

 

Waiblinger Kreiszeitung



Don Quijote     wird nicht mehr gespielt

Inszenierung: Veit Utz Bross 2003
Konzept und Figuren: Veit Utz Bross
Bühnenbild: Sibylle Bross
Texte: Cervantes, Rudolf Stibill, Adrian Sarasin
Musik live an der Gitarre: Andrej Lebedev
Regie: Sibylle Bross
Audience: Erwachsene
Spieldauer: 100 Min, 15 Min Pause

Bei dem experimentellen Stück Don Quijote begegnen sich bewegliche Skulpturen, Malerei, Musik und Sprache zu einem Gesamtkunstwerk. Der Puppenspieler Veit Utz Bross hat seinen eher klassischen Stil im Figurenbau verlassen und bewegt dezent seine beweglichen Skulpturen. Geschnitzt aus alten Brettern, gelenkig miteinander verbunden, werden sie im Streiflicht zu faszinierenden Charaktere und führen ins alte Spanien. Es wird nicht der Cervantes´sche Don Quijote inszeniert, sondern einzelne Bilder aus dem Handlungsgeschehen des Romans Don Quijote nebeneinander gestellt.

Wesentlicher Bestandteil der Inszenierung ist das Bühnenbild. Sibylle Bross malt es live während der Vorstellung. Hochkonzentriert entsteht zuerst eine spanische Landschaft, die sich in einer späteren Szene in die Windmühlen verwandeln, um sich wiederum in ein Kreuzbild, unter dem Don Quijote stirbt, zu verändern. Spannend ist es, an diesem kreativen Prozess teilzuhaben.
Ebenso wichtig ist die spanische Gitarrenmusik, die Andrej Lebedev meisterlich ergänzend einsetzt. Spanische Musik aus verschiedenen Jahrhunderten lassen uns nach Spanien gelangen, erhöhen und vertiefen und ergänzen die Stimmung und somit das Handlungsgeschehen.
Die Sprache wird einerseits informativ eingesetzt, auf der anderen Seite als hohe Kunstform dargebracht. Sparsam wird das Element Sprache neben die Handlung gesetzt.

Ingesamt ein poetischer Abend für die Seh- und Hörsinne.



Kuba, Che, Fidel und Co  wird nicht mehr gespielt

Inszenierung: Veit Utz Bross 2008
Figuren: Veit Utz Bross

Autor: Andrevj Lebede

Bühnenbild: Sibylle Bross
Musik live an der Gitarre: Andrej Lebedev
Audience: Erwachsene
Spieldauer: 70 Min, 15 Min Pause

!Vamonos!

Verdächtig – gefährliche REVOLUTION

 

„Da sag noch einer, nachts sei in Waiblingen nichts los! Doch da lässt einer die Puppen tanzen im gemütlichen Theater unterm

Regenbogen. Revolution steht auf dem Spiel. Es ist etwas ganz eigenwillig Anregendes. Es ist keine Komödie, aber es ist lustig. Es ist keine Tragödie, aber es ist auch traurig. Es teilt Geschichte mit die wir schon längst kennen, aber noch nicht aus diesem Blickwinkel. Es hat ein ernstes, geschichtliches Zeitthema zum Inhalt, aber durch eine private Brille gesehen. Es ist gleichzeitig bizarr und rührend…es ist schon wieder Che Guevara, die Gallionsfigur der Revoluzzer. Aber diesmal unverklärt und als Figur beeindruckend.

Persiflage oder wahre Tragödie?

Kommen Sie und finden Sie heraus, welches Ihnen von all den Glitzersteinchen, aus denen dieses Mosaik der Kleinkunst besteht,

am besten gefällt. !Vamonos!- gehen wir!“



Waiblinger Nachtgeschichten wird nicht mehr gespielt

Inszenierung: 2007
Konzept, Text und Regie: Johannes Soppa
Figuren: Veit Utz Bross
Kostüme: Sibylle Bross
Audience: Für Erwachsene, Vorstellung findet bei jedem Wetter und zum größten Teil im Freien statt.
Spieldauer: 110 Min
Im Anschluss der Vorstellung gibt es einen Teller "Waiblinger Marsch".

MOMENTAN NICHT IM PROGRAMM!

Die "Waiblinger Nachtgeschichten" sind ein Novum im Kulturleben der Stadt und Region. Bei einem nächtlichen Premiere-Spaziergang am Samstag den 3. November 19.00 Uhr zu den markanten Plätzen und durch geheimnisvolle Gassen in mitten der Altstadt, treffen die Besucher an sechs verschiedenen Orten auf Personen und Ereignisse aus der Waiblinger Stadtgeschichte längst verblichener Tage.

Die kurzweiligen und humorvollen Geschichten sind historisch belegt. Sie stammen ein mal mehr aus der Feder des Stuttgarter Autors und Regisseurs Johannes Soppa, der auch für die Inszenierung verantwortlich zeichnet und zuletzt 2005 mit seinem "Schillerpfad" in Waiblingen Neustadt für große Begeisterung sorgte.
Es sind sechs Minidramen entstanden, in denen die Nöte, Freuden, Ansichten und Lebensgefühle der Menschen im 16./17. Jahrhundert gleichsam wieder aufleben.

Die eigens für die "Waiblinger Nachtgeschichten" gefertigten, zauberhaften Figuren und Requisiten stammen aus der Werkstatt von Veit Utz Bross.
Die dazugehörigen Kostüme schneiderte Sibylle Bross.
Der bekannte Waiblinger Puppenspieler haucht nicht nur seinen Lieblingen Leben ein, sondern spielt höchst selbst einen Henker. Seine Partnerin ist Ursula Haberl, die nicht nur als "Packesel" schimpfend und naseweis für zusätzliche Kurzweil und Würze sorgt.

Wenn nach gut 1 ½ Stunden die Zuschauer im wunderschönen "Theater unterm Regenbogen" angekommen sind, gibt es einen "Waiblinger Marsch" der im Eintrittspreis inbegriffen ist – auch etwas zu trinken wird zu bekommen sein.

Treff und Ausgangspunkt ist das "Theater unterm Regenbogen" direkt am Marktplatz in Waiblingen, Lange Strasse 32. Karten gibt es bei der Stadtinformation und der Buchhandlung Hess.

Szenen und Spielorte:
"Götz von Berlichingen in Waiblingen" (1514): Beinsteiner Torturm.

"Die Geschichte der sibylle Scheuermann"(um 1700): Untere Sackgasse.
"Hinrichtung Jakob von Gültlingen"(1600): Marktplatz
"Die Eheschließung der Felicitas Parsimonius) (1620): Lateinschule.
"Das Findelkind"(1500): Beim Hochwachturm
"Lateinschule Jakob Frischlin" (1580): im Theater unterm Regenbogen

Wird nicht mehr gespielt.



Wemmir au nex midanander schwädzed

Inszenierung: Veit Utz Bross 1987
Texte: Helmut Pfisterer, Veit Utz Bross
Figuren: Fritz Herbert Bross
Kostüme: Sibylle Bross
Spieldauer: 100 Min

Ha no! Kabarett an Stäben?!

Eine ungewöhnliche Idee. Mit Hilfe von Texten des Stuttgarter Mundartdichters Helmut Pfisterer leuchtet Veit Utz Bross die Untiefen der schwäbischen Seele aus. Die Figuren stimmen bis ins Detail und entpuppen sich als Musterbeispiele des typischen Schwaben, sie beginnen unter den Händen des Puppenspielers zu leben.

Da sind Frau Häfele und ihr Gatte, der "wie es sich gehört" einen Kleinbetrieb hat, ihr Null-Bock-Sohn und sogar ein Hund mit reinrassig schwäbischer Lebenshaltung. Für genügend ironische Distanz sorgt die muntere Moderatorin, Fräulein Luise. Bross bietet Kabarett in Reinform, das ja von der Diskrepanz zwischen Gesagtem und dargestelltem Ausdruck lebt. Wer könnte das besser mit ungerührter Miene durchhalten als eine Puppe?

Und Bross’ Figuren sind brillant gestaltet, Frau Häfeles Gesichtsausdruck, z.B.: hochgezogene Augenbrauen, halbgeschlossene Lider und ein unnachahmlich selbstgefälliger Zug um den Mund läßt ihre innere Grundhaltung klar erkennen. Es ist verblüffend, wie Bross die Puppen Mensch werden läßt, seine Stimmen- und Dialektvielfalt zum Einsatz bringt. Er führt die Stabpuppen mit souveräner technischer Fertigkeit.